Ashtanga Yoga & Raja Yoga

Ashtanga Yoga ist der 8 gliedrige Yoga Pfad und einer der 4 klassischen Yogawege mit dem Endziel, Erleuchtung zu erlangen. Astanga Yoga wird auch Raja Yoga genannt und ist der Yoga des Geistes und der Meditation. Hatha und Kundalini Yoga Übungen werden nur als Mittel zum Zweck benutzt, um die Meditation zu erlernen und den Geist zu beherrschen.

1. Yamas - Regeln für den Umgang mit anderen

1. Ahimsa – Nichtverletzten

Ahimsa heißt Gewaltlosigkeit und die wichtigste Regel im Ashtanga Yoga. Ahimsa wird in Tat, Wort und Gedanke praktiziert und gilt auch gegenüber Tieren. Vegetarische Ernährung ist daher Pflicht.

2. Brahmacharya – Reinheit / Keuchheit

Brahmacharya ist Reinheit in Worten, Taten und Gedanken und ist nach klassischer indischer Auslegung als sexuelle Enthaltsamkeit zu verstehen. Anderweitige Auslegungen sind eher vom Wunschdenken beseelt entstanden.

3. Satya – Wahrhaftigkeit

Satya bedeutet Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit in Worten, Taten und Gedanken sich selbst und anderen gegenüber. Hierbei gilt es auch zu bedenken, was man sagt, denn das Gesagte könnte jemanden Verletzten. Im Zweifelsfalle schweigt man besser.

4. Asteya – Nichtstehlen

Asteya bedeutet nichts zu nehmen, was einem nicht gehört und gilt für materielle Dinge und geistiges Eigentum.

5. Aparigraha – Nichtzugreifen

Aparigraha bedeutet Unbestechlichkeit und nur das anzunehmen, was angemessen ist. Geschenke schaffen Verflichtungen und Bindungen und das ist im Yoga unerwünscht.

2. Niyamas – Gebote für das Privatleben

1. Sauca – Sauberkeit

Sauca bedeutet Sauberkeit und Reinheit. Damit ist äußere und innere Reinheit gemeint. Kriyas (Reinigungsübungen) und Pranajamas (Atemübungen) sind im Yoga wesentliche Mittel zur Erlangung der Reinheit.

2. Samtosha – Zufriedenheit

Samtosha bedeutet Genügsamkeit, Bescheidenheit, Zufriedenheit. Man nimmt die Dinge wie sie kommen und lernt aus Misserfolgen und stellt keine großen Erwartungen.

3. Tapas – Askese

Tapas bedeutet Glut, meint aber Askese, Disziplin und Ausdauer bei der Yoga Praxis.

4. Swadhyaya -  Untersuchung

Swadhyana bedeutet das Studium religiüser, philosophischer und spiritueller Schriften.

5. Ishvarapranidhana – Verehrung Gottes

Ishvarapranidhana bedeutet Hinwendung zu Gott oder auch Gottvertrauen.

3. Asana – Stellung

Mit Yoga Asanas wird der Körper gestärkt, um fit für die Meditation zu werden.

4. Pranajama – Atemübungen

Durch diverse Atemtechniken wird das Prana (die Lebensenergie) unter Kontrolle gebracht.

5. Pratyahara – Zurückziehen der Sinne

Der Geist wird von den Sinnen, die ihn stören, getrennt.

6. Dharana – Konzentration

Der Geist wird auf ein äußeres Meditationsobjekt oder einen Gedanken – unter Ausschluss aller anderen Gedanken – konzentriert.

7. Dhyana – Absorbtion

Ununterbrochener Gedankenfluss zum Meditationsobjekt.

8. Samadhi – Überbewusstsein

Im Yoga ist es das Ziel die Grenzen von Raum, Zeit und Ursächlichkeit zu sprengen und zu überschreiten und Samadhi zu erreichen. Dieser überbewusste Zustand ist über jede Beschreibung erhaben, weil er unfassbar ist. Menschen, die Samadhi erreicht haben, gelten als selbstverwirklicht oder erleuchtet.

Zurück zur vorher gelesenen Seite

Physiotherapie/ Massage/ Osteopathie Gesundheitsberatung/ Yoga - Paraguay

OsteopathiePhysiotherapie YogaLeipzig

Infos über:

Yoga Prana News

Die Yoga Wege

Random Posts

Yoga Prana Archiv

Praxis Yoga Prana

    Loma Guazu - 3000 Caacupé - Paraguay